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Heilt der Chaga wirklich Krebs? – Wir nehmen das unter die Lupe

Kann Chaga wirklich Krebs heilen?

 

Ein paar Leser, die den Chaga aus diesem Grund aufgesucht haben, werden es kennen. Die schreckliche Nachricht wird zugeteilt und nach einer Weile des stillen Verdauen setzt man sich ran und schaut in eigener Initiative nach Mitteln und Möglichkeiten. Und häufig, sehr häufig fällt auf, dass der Chaga, der zum Teil hochgelobt und als absolute Anti-Krebs Waffe bezeichnet, zum größten Teil aber zumindest positive Wirkungen beim Einsatz gegen Krebs nachgesagt wird, immer wieder in Foren und auf wissenschaftlichen Seiten auftaucht. Zuletzt las ich einen Bericht mit der Überschrift – “ Heilen Sie mit Chaga Krebs „. Wir sagen dazu: Ganz so leicht ist das erst mal nicht. Aber…

Also stimmt das?

Zuallererst, bevor ich beginne,möchte ich erwähnt haben, dass Krebs eine sehr komplexe Thematik ist. Es gibt sehr viele unterschiedliche Krebsformen, welche sehr komplex im Einzelnen zu betrachten sind. Das bedeutet, auch wenn im Folgenden verdeutlicht wird, wie wirkungsvoll der Inonotus Obliquus (wilder Chaga) bei der Behandlung von Krebs ist, ist es wichtig zu verstehen, dass der Pilz kein Universal-Nexus-Heilmittel gegen jede Krankheitsform ist. Wir möchten, dass Sie aufgeklärt sind und niemanden hinters Licht führen.

 

 

Der Pilz besitzt tatsächlich die Fähigkeit, Tumorzellen schrumpfen zu lassen und gleichzeitig das Immunsystem zu modularisieren. Dies ist gerade in der Chemotherapie sehr wichtig. Wir haben hierzu ein paar Studien übersetzt und verständlich zusammengefasst:

 

Die Studie der Wonkwang Universität

In dieser koreanischen Studie haben Forscher geschafft, das Wachstum von Krebszellen mit dem Extrakt des Chaga an menschlichen Zellkulturen zu hemmen und den Zelltod von Tumorzellen auszulösen. Eine erhöhte Sensitivität wurde bei HepG2 Zellen festgestellt.

Gleiches konnte in der gleichen Studie auch bei Versuchen mit Mäusen festgestellt werden. Die Verabreichung führte durch einen Arrest des Zellteilungszyklus zum Zelltod bei den zuvor injizierten Tumorzellen.

 

Institute for Biological Research Belgrade, CIMO Portugal und Plant Research International in Niederlanden

Im Zusammenschluss dieser verschiedenen Institutionen wurde die hemmende Wirkung und das Wachstum auf menschliche Tumorzellen untersucht. Dieses mal im Reagenzglas.

Es konnte ein Rückgang des Tumorwachstums nachgewiesen werden. Dieser erhöhte sich mit zunehmender Konzentration des Wirkstoffs aus dem Chaga Pilz.
Grund hierfür war zum einen der deutliche Rückgang des Proteins Bcl-2, welches für das Tumorwachstum verantwortlich ist und den Zuwachs einer Cysteinproteasegruppe Caspase 3, welches den Zelltod von Tumorzellen einleitet.
Auch hier konnte also zweifellos nachgewiesen werden, dass das Wachstum von Tumorzellen gehemmt werden kann.

 

HungKuang Universiät

Durch zunehmend schlechte Lebensgewohnheiten und Lifestyle in Taiwan ist die Rate an Krebserkrankungen in den letzten Jahren stark gestiegen. Aus diesem Grund sind Forscher in Taiwan alarmiert. In diesem Zusammenhang untersuchte eine Forschergruppe an der taiwanischen Universiät die Wirkung des Extraktes aus dem Chaga-Pilz auf die Krebs-Zelllinie HCT 116. Veränderungen der Zellaktivitäten wurden hier anhand der Reduktion von MTT und der Freisetzung von LDH gemessen. Zusätzlich wurde die sog. Western Blot Analyse angewendet. Durch die Zugabe des Extraktes konnte eine Verschiebung im Bax / Bcl-2 Verhältnis festgestellt werden, was ähnlich wie bei der zuvor erwähnte Studie verantwortlich für das Zellsterben von Tumorzellen verantwortlich ist.
Wenn Sie sich in der Materie auskennen und sich jetzt denken – „Okay, aber  Genregulation ist nicht aussagekräftig genug“ – Ja, Sie haben Recht.

Deshalb wurde zuätzlich überprüft, ob das Gen tatsächlich aktiv arbeitet. Dazu wurde die Zelllinie HCT116 herangezogen und die Aktivität des Proteins Caspase 3 untersucht. Diese konnte in allen Versuchen bestätigt werden.
Zusammengefasst: Die zelltötende Wirkung konnte bestätigt werden.

 

Universität Seoul

In der Universität wurde getestet, in wie fern die Wirkung des Chaga sich auf die Stärkung des Immunsystems, insbesondere wenn es durch eine Behandlung wie bspw. der Chemotherapie geschwächt wurde, auswirkt. Dazu wurde der Extrakt in den Knochenmarkzellen von Mäusen getestet und täglich verabreicht. Es konnte nicht herausgefunden werden, welche Stoffe direkt beteiligt sind, doch es wurde festgestellt, dass die Anzahl der weißen und roten Blutkörperchen wieder beinahe auf den normalen Wert gestiegen ist.
Im Klartext, das Immunsystem wurde fast vollständig wieder hergestellt.
Da dieser potente Extrakt Knochenmark, welches möglicherweise durch eine Chemotherapie geschwächt wurde, ebenfalls wieder herstellt und das Immunsystem extrem stärkt, ist naheliegend, dass der Pilz bei einer Therapie ein sehr wichtiger Begleiter sein sollte, um den geschwächten Körper zu stabilisieren. Kaum ein Extrakt sorgt für solch eine immunstärkende Wirkung.

 

Es gibt viele weitere Studien, wir würden so viele Seiten schreiben wenn wir alle detailliert aufzählen. Deshalb die wichtigsten in Kurzfassung:

 

Finnland:

Frau Dr. Kirsti Kahlos und Ihr Team führten eine Studie durch, in welchem die Stimulierung des Immunsystems sowie Wirkungen, welche den Krebs hemmen festgestellt wurden. Es wird vermutet, dass Triterpene im Chaga Pilz verantwortlich sind.

 

Polen:

In dieser Studie wurden 48 Probanden, welche tatsächlich an einem bösartigen tumor erkrankt waren, mit dem Extrakt des Chaga Pilzes behandelt. Hauptsächlich waren die Personen weiblich und die Mehrzahl war an Lungenkrebs oder Tumoren erkrankt.
Bei ganzen 10 Personen sind die Tumore durch die Behandlung mit dem Chaga Pilz vollständig verschwunden. Bei allen anderen sank die Anzahl der Blutungen an Gefäßwänden und die Schmerzen erheblich.

 

Japan:

Hier wurden gleich zwei Studien durchgeführt. In der ersten wurden Krebs zerstörende Wirkungen bei verschiedenen Krebsformen festgestellt. Das in hohen Dosen enthaltene Melanin zeigte antioxidantische Wirkungen und kann somit die Körperzellen vor genetischen Veränderungen schützen.

Des Weiteren verglichen sie den Inonotus Obliquus mit drei anderen als sehr stark geltenden Heilpilzen. Hierbei zeigte der Chaga Pilz die mit Abstand stärkste antioxidantische Wirkung auf.

 

Busan, Korea:

Forscher konnten in dieser Untersuchung belegen, dass sich Krebszellen aufgrund der Zugabe des Extrakts langsamer teilten. Tumormarker, welche erhöhte Aktivitäten anzeigen, waren vermindert in der Anzahl.

 

Russland:

Dieses mal geht es nicht um Krebs, dennoch empfand ich diese Studie als interessant. Es ging hierbei um die Behandlung von Schuppenflechte. Es nahmen 50 Personen daran teil, welche schon länger mit Psoriasis zu kämpfen hatten. Sie bekamen für drei Monate täglich den Chaga als Tee zugeführt. Nach diesen 3 Monaten wurden die Probanden nochmal untersucht. 90 % der Teilnehmer waren vollständig befreit von dieser Schuppenflechte. Interessant dabei ist, dass zu dieser Zeit der Wirkstoff nur durch innere Anwendung getestet wurde. Neuere Studien belegen, dass eine oberflächliche Anwendung eine zusätzliche Wirkung mit sich bringt und die Heilungsschancen zusätzlich erhöhen.

 

Die Auflistung dieser Studien zeigt nicht mal einen Bruchteil der Anzahl auf. Es gibt weitaus mehr Studien und die Ergebnisse sind dabei fast identisch. Und es ist beruhigend, zu wissen, dass der Pilz noch weitere Fähigkeiten im Kampf gegen den Krebs hat, wir es aber noch nicht herausgefunden haben, es aber werden.

Falls Sie weitere Fragen oder Argumente zum Thema Chaga Pilz gegen Krebs haben, scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen oder auch Meinungen unter diesen Blog zu Kommentieren. Auch wir lernen gerne dazu.
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